Chronik

11. Spielzeit: 2004-2005

Jürgen Link-Hessing, Wolfgang Bier & Werner Krause in "Mundart Deluxe", Hessischer Rundfunk 2004 Jürgen Link-Hessing, Wolfgang Bier & Werner Krause in "Mundart Deluxe", Hessischer Rundfunk 2004

Am 3. und 4. September 2004 wiederholt das Neu-Isenburger Mundart-Ensemble seine Jubiläumsgala MUNDART DELUXE für den Hessischen Rundfunk. Für die erste Fernsehaufzeichnung in der Geschichte des M.A.T. baut das hr-fernsehen die Hugenottenhalle zwei Wochen lang so um, dass 5 Kameras fahren können, alle 60 Musiker des Mainhatten Pops Orchesters und der Mundart-Chor auf die Bühne passen und behängt den Saal mit doppelt so viel Scheinwerfern, wie üblicherweise installiert sind.

 

Gezeigt werden die Highlights der Mundart-Musical-Klassiker MEI FAIR LISSBETH, CRAZY HOTEL, 8 ½ NEU-ISENBURGER, ES POPPISCH MARIESCHE, DIE MUNDART WEIHNACHTSGESCHICHTE und als Finale DIE FEUERZANGENBOWLE.

 

Später werden noch einzelne Sketsche im Komödienhaus Hanau zusammen mit Gerti Schäfer, Frank Lehmann und Thorsten Wszolek gedreht, die in die Sendung eingefügt werden.


Unter dem Titel MUNDART DELUXE - HESSISCHE MUSICALS AUF DEN WEG ZUM BROADWAY strahlt das hr-fernsehen die Sendung zur besten Sendezeit am Sonntag, dem 1. Januar 2005 um 20:15 Uhr, aus.

Jürgen Link-Hessing & Thorsten Wszolek in "Schneider für Damen", Tournee-Produktion 2004 Jürgen Link-Hessing & Thorsten Wszolek in "Schneider für Damen", Tournee-Produktion 2004

Die eigentliche Saison 2004-2005 beginnt im Oktober mit einer weiteren Vorstellung von SCHNEIDER FÜR DAMEN in der Hugenottenhalle - quasi als Tourneeabschluss. Für die kurzfristig erkrankte Viola Schäfer, die während der Tour die Rolle der Rosa Bassauer gespielt hatte, springt Helga Kolb ein, die die Rolle bei der Premiere in 1997 bereits gespielt hatte und begeistert das Publikum.


Die erste Premiere der Spielzeit ist der Schwank DER WAHRE JAKOB von Franz Arnold und Ernst Bach, in dem Thorsten Wszolek als Anton Struwwel, Gisela Wolf als Geheimrätin Stülpnagel und vor allem Mathias Münch als Böcklich glänzen.


Die massiven Bühnenbauten, designed von Matthias Noll, und die Kostüme von Wolfgang Weber haben endgültige Professionalität erlangt, so dass sich seitdem die Produktionen optisch nicht mehr von deren vergleichbarer Theater, wie z.B. Komödie Frankfurt, Ohnsorg-Theater oder Volkstheater Millowitsch, unterscheiden.


In der diesjährigen Produktion von DIE MUNDART WEIHNACHTSGESCHICHTE ist Werner Krause wieder die Märchenoma, und Dieter Lindenberger wird zum Opa Cratchit.
Das Märchen-Musical ist mit weit über 1.000 Zuschauern an einem Tag mit zwei Vorstellungen weiterhin die am besten besuchte Produktion des Neu-Isenburger Mundart-Ensembles.


Im Juni 2005 eröffnet die Sachsenhäuser Ebbelwoi-Kneipe „Zum Lorsbacher Thal" die Ausstellung 10 JAHRE MUND ART THEATER, die einen ganzen Monat lang besichtigt werden kann.


Zur Ausstellungseröffnung ist das gesamte Ensemble einschl. einer kleinen Abordnung des Mainhatten Pops Orchester anwesend und präsentiert Highlights aus allen Musicals und Shows der ersten zehn Jahre.

Szenenfoto aus "Crazy Hotel", 2005 Szenenfoto aus "Crazy Hotel", 2005

Ebenfalls im Juni 2005 kommt das lang herbei gesehnte Revival des Comedy Musicals CRAZY HOTEL mit seinem Hit-Song „König der Toréros".

Autoren-Duo Werner Krause & Thorsten Wszolek in "Crazy Hotel", 2005 Autoren-Duo Werner Krause & Thorsten Wszolek in "Crazy Hotel", 2005

Die Produktion orientiert sich maßgeblich an der Tournee-Fassung der Jahre 2000/2001. Wie bereits in der Welturaufführung im Jahre 1995 spielen Gisela Wolf als Amanda Springer, Thorsten Klees als Friedolin, Helga Kolb als Kunigunde Schöller, Gerti Schäfer als Louise Perry und Jürgen Bülow als Butler Sean ihre altbewährten Rollen. Thorsten Wszolek und Werner Krause sorgen durch ihr comedyhaftes Augtreten für Heiterkeitsstürme im Saal. Die Rolle des Althoff-Neffen Johannes wird von Alexander Albert übernommen, der von nun an zum festen Ensemble gehört.

 

Aus Platz- und Kostengründen wird das Orchester erstmals auf die Seitenbühne hinter die Kulissen gesetzt, was allerdings beim Publikum nicht sonderlich ankommt. Vielfach wird kritisiert, dass es doch Tradition beim M.A.T. sei, dass man den Dirigenten sieht und die Musik relativ unverstärkt von unten hoch kommt. Für die nachfolgenden Produktionen wird das wieder geändert, und das Orchester sitzt wieder im Graben - so wie immer.

 

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