Chronik
4. Spielzeit: 1997-1998
Zum ersten Mal wagt sich Wszolek an eine heiter- melancholische Inszenierung heran: „Eine Weihnachtsgeschichte", frei nach „A Christmas Carol" von Charles Dickens.
Er selber spielt das alte Ekel Ebenezer Scrooge, Dieter Lindenberger ist sein ergebener Oberbuchhalter Bob Cratchit, der zusammen mit seiner Frau Emily, gespielt von Helga Kolb, den tot kranken Sohn
Bill, einmalig: Tobias Weiß, pflegt. Zum Ensemble kommen Charly Neuroth, Uta Hehn und Oliver Weltzien, der noch Schüler des Goethe-Gymnasiums ist.
Die kammermusikartige Partitur und die erzählenden Einlagen durch Märchen-Oma Werner Krause, sowie Bilderbuch-hafte Kulissen und Kostüme lassen das Experiment gelingen.
Im Januar beweist das Ensemble, dass man Fastnacht auch ohne Prinzenpaar, elend lange Ordensvergaben und Ehrungen feiern kann. Es entsteht der „Dummbabbler Congreß". Sketche, Musik und irrwitzige Vorträge bestimmen den Abend.
Zum ersten Mal wirken die Frankfurter Sinfoniker mit, aus denen später das Orchester des Neu-Isenburger Mundart-Ensembles wird. Als Gäste treten die Jacob-Sisters und der GZSZ-Star Ralf Benson
auf.
Im Juni 98 bringt das Mundart-Ensemble sein wohl witzigstes Stück heraus: „Pfingsten oder Himmelfahrt". Ein maßiv erbautes Bühnenbild mit echten Zimmern und Türen lassen das Publikum einer echten Londoner Boulevard Komödie beiwohnen.
Die Lügen, Verwechslungen und Missverständnisse zwischen Abgeordnetem Richard, Thorsten Wszolek, und dessen Sekretär George, Jörg Sturm, bescheren dem Publikum mehrere Lachkrämpfe.
Wegen anhaltend großer Nachfrage findet bereits im September 98 eine Wiederholung des Stücks statt.
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