Chronik

5. Spielzeit: 1998-1999

Das Ensemble bereitet die Wiederaufnahme von „Crazy Hotel" zur 300jahr Feier der Stadt Neu-Isenburg vor.


Wszolek gründet das Mundart - Orchester - Ensemble, zu dem 35 feste; darunter Prof. Sandor Karolyi (über 30 Jahre Konzertmeister), Prof. Reinhard Nietert (Solo Posaune), Stefan Gleitsmann (Solo Oboe) und Wolfgang Uhrhan (Solo Bratsche, damals noch Vorstand der Frankfurter Sinfoniker). Das Mund Art Theater unter Dirigent Wszolek unterhält somit ein sinfonisches Orchester bestehend aus 12 Violinen, 4 Bratschen, 4 Celli, 2 Kontrabässe, 3 Flöten, 2 Oboen, 3 Klarinetten, 2 Fagotten, 2 Saxophonen, 4 Hörnern, 3 Trompeten, 3 Posaunen, 1 Tuba, 3 Schlagzeugen, 1 Harfe 2 Keyboards und 1 Gitarre.

 

Das Mundart-Ensemble nimmt unter Beteiligung der Darsteller und des Orchesters Highlights der Wszolek Partitur „Crazy Hotel" auf und veröffentlicht diese als Maxi-CD vorab als Werbung für die anstehende 300jahr Feier.

 

Im Dezember 98 findet die Premiere zu „Es poppisch Mariesche" mit Corinna Weiß in der Titelrolle statt, frei nach Walt-Disneys „Mary Poppins". Besonders hervor zu heben ist die darstellerische und komödiantische Leistung von Kinderdarsteller Tobias Weiß.
Zum letzten Mal kommt die Musik vom Band.

 

Der „Dummbabbler Congreß II." im Februar 99 leidet unter großen technischen Tücken, uninszenierten, langatmigen Übergängen und flopt. Erfahrungen hieraus haben das kreative Team um den „Dummbabbler" ihre Idee neu überdenken lassen.

 

Im April 99 geht das Ensemble erstmals auf Tournee. Auf Wszolek's „Wahlheimatinsel" Amrum wird in der Nordseehalle der Publikumserfolg „Pfingsten oder Himmelfahrt" gespielt. Fazit: Riesiger Erfolg, Beweis dafür, dass das Mundart-Ensemble nicht nur einheimige Fans im Rhein Main Gebiet unterhalten kann.

"Crazy Hotel" 1999, (v.l.) Dieter Lindenberger, Thorsten Wszolek, Oliver Weltzien & Jörg Sturm "Crazy Hotel" 1999, (v.l.) Dieter Lindenberger, Thorsten Wszolek, Oliver Weltzien & Jörg Sturm

Am 24.Juli 99, unmittelbar am 300. Geburtstag der Stadt Neu-Isenburg, erlebt die Neuinszenierung von CRAZY HOTEL ihre Premiere. Die Produktion kostet runde 50.000 DM und spielt an drei Tagen vor fast ausverkauftem Haus. Diesmal spielt Wszolek selber die Rolle des Onkels Julian Althoff, Uta Hehn verkörpert die Dichterin Edeltraut Rosenke und Werner Krause agiert persönlich als Löwenjäger Fritz Bernhardy.


Die Fülle der Kulissen und Kostüme, das 24mann starke Live-Orchester, sowie die modifizierte Textvorlage und Partitur von Wszolek beheben die Schwächen der 1995er Inszenierung. Komponist Wszolek und Textdichter Krause schreiben wenige Tage vor der Premiere den Song „König der Toréros", den Wszolek selbst singt und der zum absoluten Hit von CRAZY HOTEL wird.


Der Hessische Rundfunk kündigt seine Zusammenarbeit an.

 

Durch den großen Erfolg der 300jahr Feier Inszenierung finden sich Geldgeber, die bereit sind CRAZY HOTEL - präsentiert von hr4 - mit einer Reihe deutscher TV-Stars zu produzieren: Friedrich Schoenfelder, Maria Sebaldt, Wolfgang Spier und Peer Augustinski. Eine Premiere im Frankfurter Schauspielhaus ist für das Jahr 2000 vorgesehen.

 

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