13. Spielzeit: 2006 - 2007

13. Spielzeit: 2006 - 2007

Der 90. Geburtstag und was wirklich geschah

Mit seiner Uraufführung 28. Oktober 2006 erlebt das Mund Art Theater mit DINNER FOR ONE - KILLER FOR FIVE (Der 90. Geburtstag und was wirklich geschah) seine bisher bestbesuchte Produktion. Die Kriminalkomödie von Gerold Theobalt in der hessischen Fassung von Thorsten Wszolek nach dem gleichnamigen Buch von Michael Koglin bringt es auf 6 ausverkaufte Vorstellungen á 710 Zuschauer (also insg. ca. 4.200 Zuschauer alleine in Neu-Isenburg), muss zweimal verlängert werden und räumt auch bei Gastspielen ordentlich ab.


Neben Corinna Weiß als jugendliche Miss Sophie und Thorsten Wszolek als junger Butler James brillieren Mathias Münch als Chefinspector DeCraven und Thorsten Klees als Constable Oggerty.

Die Inszenierung, die von Wszolek durchweg in schwarz-weiß gehalten ist, erntet von Presse und Publikum gleichermaßen Anerkennung, auch wenn sich der Stoff weniger als Schenkel-Klopfer eignet wie die typischen Arnold-Bach-Schwänke zum Beginn der Saison.


In den Tourneeauftritten übernehmen Stefanie Hehn von Corinna Weiß die Rolle der Miss Sophie und Alexander Ohme von Heiko Winkler den homosexuellen Gymnastiklehrer Archibald Pommeroy.


Es war einmal

Als Auftragsproduktionen der Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim (Frankfurt) und der Saalbau GmbH gelangen im Saalbau Bergen die kindgerechten Märchen-produktionen SCHNEEWITTCHEN UND DIE SIEBEN ZWERGE (Buch und Regie Thorsten Wszolek und FRAU HOLLE (Buch und Regie Werner Krause) zur Uraufführung.


Das Produzieren von kompletten Märchen für einmalige Gastspiel erweist sich leider als äußert aufwendig und wird nach den beiden erfolgreichen Vorstellungen wieder verworfen.


Aus FRAU HOLLE stammt allerdings der Wszolek-Krause-Song "Schnee fällt auf die Welt", der noch heute auf M.A.T.-Weihnachtskonzerten oder EN BEMBEL VOLL CHRISTMAS gesungen wird.


Aufhören, wenn's am Schönsten ist

Getragen vom anhaltenden Presserummel um DINNER FOR ONE - KILLER FOR FIVE hebt sich am 4. Advent nach zehn Jahren zum letzten Mal der Vorhang zu DIE MUNDART WEIHNACHTSGESCHICHTE, der wohl erfolgreichsten Produktion überhaupt. Die Macher möchten ein Ende der Show auf dem Höhepunkt, ohne dass Verschleißerscheinungen beim Publikum eintreten. 


Glücklicher Weise stehen mehrere Ensemble-Mitglieder seit der Erstproduktion in 1997 in denselben Rollen auf der Bühne - allen voran Thorsten Wszolek als Ebenezer Scrooge, Werner Krause als Märchenoma, Thorsten Klees als Patrick Seitz, Horst Knippel als Bittsteller, Jürgen Bülow als Marley und Horst Becker als Geist der gegenwärtigen Weihnachten.


Bei der ausverkauften Abendvorstellung gehen im Saal bei hunderten von Fans beim großen Finale bunte Knicklichter an, die den Zuschauerraum in eine Art "Frankfurter Las Vegas" verwandeln.


Immer mehr NEUJAHRSKONZERTE und ein Hauch von UFA-Nostalgie

Das NEUJAHRSKONZERT 2007 präsentiert unter anderem im ersten (dem klassischen) Teil "Vorspiel zum Dritten Akt" aus LOHENGRIN (Wagner), die "Ouvertüren" aus BARBIER VON SEVILLA (Rossini) und LEICHTE KAVALLERIE (Suppé), den "Gefangenen Chor" aus NABUCCO (Verdi) und "Bacarolle" aus HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN (Offenbach). Im zweiten Teil folgt die leichte Muse unter anderem mit "Morgens um Sieben ist die Welt noch in Ordnung" (James Last) und Highlights aus SOUTH PACIFIC (Rodgers & Hammerstein II.)


Moderator Heinz-Günter Heygen, Dirigent Thorsten Wszolek, sowie die Gesangssolisten Stefanie Wszolek, Alexander Albert und Werner Krause strotzen vor Esprit und Laune. Spätestens ab jetzt ist das NEUJAHRSKONZERT aus der Hugenottenhalle nicht mehr weg zu denken.


Erstmals gastieren die Mainhatten Pops und ihr NEUJAHRSKONZERT in Bruchköbel und spielen anlässlich "25 Jahre Saalbau Frankfurt-Zeilsheim".


Ebenfalls als Auftragsproduktion entwickelt Thorsten Wszolek für die Event-Location a2 in Weinheim an der Bergstraße DIE GROSSE UFA-REVUE, einem Konzert zum Muttertag mit den deutschen Filmschlagern von 1930-1945, aus dem sich später die Reihe "Musikalische Zeitreise 1-3" entwickelt. Mehr dazu ab der Chronik 2007-2008.


Openair - in der Hugenottenhalle

Erstmals plant das M.A.T. mit Carl Zuckmayers Klassiker DER FRÖHLICHE WEINBERG im Sommer ein Open Air auf dem Gelände der Bansamühle in Neu-Isenburg, doch regnerisches Wetter durchkreuzt das Vorhaben, und so findet alles wie gewohnt am 2. und 3. Juni 2007 in der Hugenottenhalle statt. 


Malerische Kulissen von Brigitta Philipps, authentische Kostüme der Jansen Theaterkostüme GmbH und Wszoleks märchenhafte aber auch volkstümliche Inszenierung machen das Lustspiel aus den 20er Jahren zum Erfolg. 


In den Hauptrollen begeistern M.A.T.-Veteran Karl-Heinz Müller als Gunderloch, Anita Peters als Annemarie und Horst Becker als Krone-Wirt Eismayer.

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